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Ein Sonnenuntergang und ein persönliches Projekt

Der gestrige Sonnenuntergang über Mainz war absolut atemberaubend.

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Nachdem ich am Wochenende die kreativen Ideen der Aussteller auf dem Kölner Weihnachtsmarkt gesehen habe, ist in mir ein Entschluss gereift:

Ich will endlich mehr aus den vielen 1000 Bildern machen, die auf meiner Festplatte schlummern und endlich in die freie Wildbahn, also gedruckt und aufgehängt werden wollen.
Die erste Überlegung: „Drucken lassen oder selber drucken?“

Einerseits fände ich es toll,

a) die Möglichkeit zu haben verschiedenste Druckpapiere auszuprobieren und
b) das Druckergebnis sofort in der Hand halten zu können.

Diese Vorgaben sprechen klar für „selber drucken“. Ich finde es auch toll, einfach mit den Einstellungen rumspielen und so verschiedene Versionen eines Bildes herstellen zu können.

Andererseits würden die Kosten pro Ausdruck im Vergleich zu einem Online-Fotolabor, wie beispielsweise Whitewall, deutlich höher liegen. Hochwertige Papiere und Tinten sind definitiv kostspielig. Und nutzt man den Drucker nicht wirklich regelmäßig, kann leicht der Druckkopf eintrocknen, was wiederum viel kostbare Tinte beim „Spülen“ der Druckdüsen kostet.
Ausserdem müsste ich mir natürlich auch noch einen neuen Drucker anschaffen. Mein ca. 10 Jahre alter HP Deskjet 970c reicht für mein Vorhaben definitiv nicht mehr. Und weil sich bei der Aussicht auf neue Technik sofort der „Haben-Will“-Effekt einstellt, musste ich recherchieren…

Nach einiger Zeit kristallisierten sich zwei Optionen heraus:

  1. Canon Pixma Pro-1
  2. Epson Stylus Photo R3000

klar, DIN A3 sollte der Drucker schon können. Auch die Kompatibilität mit unterschiedlichsten Papieren ist wichtig. Schwierig wird es allerdings wenn man wirklich gute, deutschsprachige Rezessionen und Tests abseits von Amazon sucht. Letztendlich wurde ich auf drei englischsprachigen Seiten fündig:

Diese sehr ausführlichen und fundierten Artikel halfen mir dabei meine Wahl zu Treffen: den Epson Stylus Photo R3000. Der Einkaufswagen ist gefüllt – jetzt müsste ich mich nur noch dazu durchringen den Bestellvorgang auch abzuschließen. Der Kauf des Polaroid-Druckers würde sich dann wohl verschieben. 😉
Es juckt zwar in den Fingern, aber vor einer endgültigen Entscheidung werde ich noch mal eine Nacht verstreichen lassen.